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Aktuelle Forschungsthemen

Pathologien der Halsschlagadern

Ziel dieses klinischen Projektes ist es, Risikofaktoren zu identifizieren, die eine Aussage über die Progression der Carotisstenose erlauben. Diese Untersuchungsreihe wird in Kooperation mit der Hirnkreislaufambulanz der Klinik für Neurologie durchgeführt. Ausserdem werden in Zusammenarbeit mit anderen Zentren Studien über den Vergleich von konventioneller Operation versus Stent-Behandlung bei Carotisstenosen organisiert.

Epidemiologie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit

Ziel dieser klinischen Untersuchung ist es, Risikofaktoren auszumachen, welche über Schwere und Verlauf der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit Auskunft geben, sowie eine Einschätzung darüber erlauben, wie gefährdet diese Patienten sind, zusätzlich einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.

Endotheliale Dysfunktion

Immunhistologische Untersuchungen an Arterien und Venen sollen neue molekulare Marker aufzeigenn, welche für den Alterungsprozess des Gefäßsystems und den damit verbundenen Erkrankungen wie Atherosklerose oder chronisch venöse Insuffizienz verantwortlich sind. Diese Untersuchungen finden in Kooperation mit dem Institut für Institut für Biomedizinische Alternsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften statt.

Aortenpathologie

Im Rahmen retrospektiver klinischer Studien wird der klinische Verlauf von endovasculär behandelten Pathologien der thorakalen und abdominellen Aorta untersucht. Im Mittelpunkt dieser Studien stehen neben Dissektionen auch Aneurysmen oder traumatische Aortenverletzungen an typischer Stelle welche in Tirol zunehmend gehäuft bei Skiunfällen auftreten. Ein weiteres Ziel ist die Beobachtung von Patienten mit Typ B Dissektionen der thorakalen Aorta, welche konservativ behandelt werden um Erkenntnisse über den natürlichen Verlauf dieser Erkrankungen zu gewinnen.

Neuroprotektives Potential von Tetrahydrobiopterin (BH4) bei Rückenmarksischämie im Tiermodell

Im Rahmen von komplexen Rekonstruktion der thorakoabdominellen Aorta kommt es mit einer Häufigkeit von 4-10% zu einer Rückenmarksischämie mit bleibenden neurologischen Schäden. Anhand dieses Projekts soll die neuroprotektive Wirkung von Tetrahydrobiopterin untersucht werden.

Publikationen

Die Ergebnisse unserer Forschungstätigkeit fließen in unsere zahllosen Publikationen (Details).

Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie, Universitätsklinik Innsbruck | Anichstrasse 35, A-6020 Innsbruck | Tel. +43 (050) 504 22587